Internationale Konferenz: DAS PARENTAL ALIENATION SYNDROME (PAS)
PAS - Eltern-Kind-Entfremdung, ergreifender Radiobeitrag von www.hauptsache-mensch-radio.de
Erschreckend, wie schablonenhaft Abläufe und Gefühle sind. Eltern wie Kinder mögen sich darin wiedererkennen und Dritte einen Eindruck gewinnen, was PAS für alle Betroffenen bedeutet.
Für Familienrichter, Rechtsanwälte, Jugendamt-, Caritasmitarbeiter etc. sollte das Anhören "Pflicht" sein!
Angehörige beider Seiten, letztlich ebenso "Opfer" wie entfremdete Kinder und Elternteile, sollten diese Chance eines Einblicks in Abläufe und Gefühlswelten nutzen.
Fachveröffentlichungen, Literaturempfehlungen und Aktuelles von Dr. von Boch-Galhau
"Nach einer Trennung verliert jeder dritte Vater seine Beziehung zu seinem Kind, bei etwa der Hälfte der Kinder klappt der Umgang nur mangelhaft." (Q: Väterradio).
Wenn dann noch als "Argument" vor Gericht kommt, ein Loyalitätskonflikt läge nicht vor, weil die Kinder dem Vater gegenüber schon lange keine Loyalität mehr empfunden hätten, dann ist sich die Mutter offenbar nicht bewusst, welches Armutszeugnis sie den eigenen Kindern damit eigentlich austellen würde. Zusätzlich aber ist es wohl ein Hinweis, dass PAS eben tatsächlich bereits seit dem einseitigen Entschluss zur Trennung in der noch existierenden "Partnerschaft" begann. Wie viele der dem Unpapa im Vertrauen auf "Familie" manchmal unerklärlichen "Konflikte", wie viel seines Autoritätsverlustes bei den Kindern, wie viel von deren Kompromißlosigkeiten und Aggressivitäten
waren da eigentlich schon Resultat der bereits laufenden "Trennungsplanung" und -vorbereitung? Und heute beruft man sich perviderweise just auf diese selbstinduzierten "Konflikte", um die rüchblickend offenbar schon da begonnene Entfremdung zu vollenden.
Als der Autor das erste Mal von PAS hörte und schliesslich Wera Fischer's Artikel fand, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Abgesehen von der bei ihm wohl viel längerfristige "Planung" (in Anführungszeichen, weil ein vielleicht unbewusster Anteil hier gar nicht dementiert werden soll) und beginnenden Ausführung bereits in der Familie, noch vor Trennung und Scheidung, las sich dies fast wie eine vollständig und in der richtigen zeitlichen Reihenfolge Wort für Wort "abgearbeitete" "Anleitung" an seine Frau. Vom Unpapa damals als "Mobbing in der Familie" empfundenes, ihm aufgrund des Familienumfeldes aber unerklärliches Verhalten erhielt plötzlich eine Bedeutung.
Das Empfinden fast hilflos letztlich nahezu kafkaesken Umständen ausgeliefert zu sein, wich auf Basis dieser "neuen Erkenntnisse" zunehmend aufkeimender Hoffnung. Hoffnung auch auf Hilfe. Gerade letztere aber hat sich zwischenzeitlich leider zerschlagen.
Wenn diese Seite helfen würde die Unkenntnis auch von angeblichen Fachleuten zu bekämpfen und PAS ein klein wenig in das Bewußtsein der Öffentlichlichkeit zu hieven, dann wäre ihr Zweck erfüllt. Nur wenn man etwas überhaupt weiß und kennt, wird man vielleicht auch etwas dagegen tun oder überhaupt zuhören und Verständnis haben - oder als "Opfer" ggf. eben selbst ein klein wenig "vorbereitet" sein.
Dem Autoren dieses Artikels und seinen Kindern wird das leider nichts mehr nützen, aber langfristig mag dies vielleicht helfen einige andere PAS-Fälle zu verhindern oder zu mildern.
Hätte der Autor selbst früher etwas von PAS gewußt, er hätte jedenfalls einiges anders gemacht und weniger "vertraut" - auf die Frau, die "Fachleute" von Jugendamt sowie Caritas und die Kinder, seine Kinder. Letzteres sind sie ggf. nämlich schneller nicht mehr, als man sich das vorher jemals vorstellen könnte. Vielleicht hiesse "Vertrauen" in die Kinder hier letztlich aber auch nur, sie zu überfordern.
Die Zeit rennt jedenfalls davon und ist unwiederbringlich verloren.
"Je länger einer tot ist, desto ferner stehen ihm die lebend Hinterbliebenen."
"Das Gegenteil von Leben ist nicht Tod, sondern die Gefühllosigkeit."
„Wenn ein Mensch lügt, tötet er einen Teil der Welt.“
„Wenn der Kontakt abgebrochen wird, hat das Kind keine Chance mehr eine korrigierende Erfahrung zu machen.“
"Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen."
"Wenn etwas nur lange genug stirbt, dann ist es auch irgendwann tot."
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Alleine die Trennungen der 20 letzten Jahre (1990-2010) haben insgesamt ca. 1,3 Millionen einem Elternteil dauerhaft entfremdete mitten unter uns lebende Kinder generiert (wobei zum Trennungszeitpunkt schon über 18.-Jährige "Kinder" nicht berücksichtigt sind). Bei Babys und Kleinkindern, den Jüngsten dieser 1,3 Mio, beginnt die Entfremdung erst bzw. wird von Hause aus der Aufbau einer Beziehung zu beiden Elternteilen verhindert. Die Ältesten der "Trennungskinder" sind heute bereits 38 Jahre alt und haben als Erwachsene nun ggf. selbst bereits Kinder mit ähnlichem Schicksal, weil sie als Eltern nichts weitergeben konnten, was sie selbst als Kinder nicht erfahren haben (s.a. Grafik).
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Auch der Autor dieser Seite hätte sich nie träumen lassen, daß er einmal Teil dieser Zahlen wird. Eine Trennung ist vielleicht denkbar. Das Ende einer Eltern-Kind-Beziehung eigentlich nicht. Man bleibt Papa, liebt seine Kinder weiter, kümmert sich selbstverständlich um sie und unternimmt weiter gemeinsam etwas. Man bleibt ebenso Teil ihres Lebens, wie sie dies umgekehrt immer bleiben - denkt man vorher!
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Die Liebe und der Stolz auf die eigenen Kinder sind so groß, das Vertrauen in sie, die eigenen Kinder, so unbegrenzt, daß man sich nie vorstellen könnte, die Kinder würden die Beziehung aufkündigen (und wahrscheinlich würden sie es von sich aus auch nicht). Daß sich Papas nicht kümmern, nicht verantwortlich fühlen wollen, das hatte ich schon gehört. Daß es nach Trennungen schon rein praktische Erschwernisse gibt, daß es Loyalitätskonflikte geben kann, ebenfalls. Daß aber von den eigenen Kindern jegliche Loyalität vollständig aufgekündigt wird, daß man eigentlich von heute auf morgen keines einzigen Wortes, keiner Nachfrage mehr als würdig erachtet wird, das hätte ich mir nie vorstellen können. Nicht bei meinen Kindern. Und auch sie selbst hätten dies wohl nie für möglich gehalten, hätten es noch vor einem Jahr lebhaft dementiert - und würden die Situation als solche vielleicht sogar heute bestreiten (Ich weiß es nicht. Woher auch?).
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Üblicherweise erfolgt die Abwertung zur ggf. bösen, gefährlichen ‘Unperson’, zum Unpapa, jedenfalls ohne große Verlegenheit und Schuldgefühle bzgl. der Grausamkeit gegenüber dem abgelehnten Elternteil. Umgekehrt wird dem entfremdeten Elternteil Gefühlskälte unterstellt. Er leide nicht unter dem Kontaktverlust zu seinem Kind und wenn doch, geschehe es ihm nur recht.
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Auch der Autor ist sich nicht mehr sicher, was seine Kinder denken und fühlen. Wie auch, ohne direkten Kontakt!?
(Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We)
(Elie Wiesel, Geschichten gegen die Melancholie)
(Merlin im Film Excalibur, 1981)
(aus o.a. Radiobeitrag von hauptsache-mensch-radio.de)
(Carl Leberecht Immermann, Tristan und Isolde, Die Meerfahrt)
(Unpapa.de)